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FERRARO Group aus Neunkirchen ist bereit Gusswerke Saarbrücken (ehem. Halberg Guss) zu übernehmen

Die saarländische FERRARO Group mit Sitz in Neunkirchen ist bereit die insolvente Gusswerke Saarbrücken am Standort Saarbrücken zu übernehmen. Dies teilte Unternehmenschef Cav. Damiano Ferraro und die Geschäfts­leitung Giuseppe Ferraro und Harald Full heute mit. Gleiches bestätigte Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke

Demnach will die FERRARO Group den Standort Saarbrücken übernehmen. Ziel sei es, die Gießerei durch Investitionen zu einer der modernsten Gießereien Europas zu machen, sagte Giuseppe Ferraro heute in Saarbrücken und wird dabei durch den Staatssekretär Jürgen Barke voll unterstützt. Es soll auch auf das Know-how eines Teils der bisherigen Belegschaft zurückgegriffen werden. „Wir haben hier absolute Experten, mit denen wir nach entsprechenden Investitionen wieder ganz vorne mitspielen werden“, so Giuseppe Ferraro. Die Grundstrukturen eines möglichen Deals sind mit dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Franz J. Abel ausverhandelt.

Die FERRARO Group würde mit dem Einstieg in die Produktion ihr bisheriges Portfolio komplettieren. Als familiengeführtes Unternehmen mit mehr als 40 Jahren Unternehmenshistorie hat sich die FERRARO Group vom reinen Rückbau-Spezialisten über die Flächen- und Projektentwicklung permanent weiterentwickelt. Das Unternehmen zählt weltweit zu den 30 größten Abbruchspezialisten. Aktuell verantwortet die FERRARO Group in Bochum den Rückbau des Opel-Werks und demontiert in Duisburg ein Stahlwerk mit über 30 Hektar. Bisher wurden die anfallenden Stähle durch Verkauf der Wiederverwertung zugeführt. In Duisburg werden nach erfolgreicher Flächenentwicklung in enger Kooperation mit der Stadt mehr als 4.500 neue Wohnungen, Geschäfte und soziale Lebensräume in einem vollständig neuen Stadtquartier entstehen.

Giuseppe Ferraro sieht mit der Übernahme der Gusswerke eine logische und sinnvolle Erweiterung des Unternehmensportfolios. Durch das bisherige Engagement der FERRARO Group sei man mit dem volatilen Stahlmarkt bestens vertraut und schließe jetzt mit der Gießerei als viertem Element der FERRARO Group die Wertschöpfungskette innerhalb des Unternehmens. „Uns als saarländischem Unternehmen liegt sehr viel daran, mit der Gießerei erfolgreich zu werden und den Standort wieder in die erste Liga zu bringen“ betonte Giuseppe Ferraro. Als Familienunternehmen glaube die FERRARO Group an den Erfolg der Investition. „Wir sind keine anonyme Investorengruppe, die nur an Rendite um jeden Preis interessiert ist. Wir wollen mit der Gießerei unsere bisherigen Abläufe komplettieren und sinnvoll ergänzen, wir schließen mit ihr den Wertschöpfungskreislauf von der Demontage zur Produktion“ erklärte Giuseppe Ferraro.

Das Saarland begleitet den Einstieg der FERRARO Group durch die Übernahme von Landesbürgschaften. Dies wurde auch durch den Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke bestätigt. 

Umgehend will das Unternehmen Gespräche mit den bisherigen Kunden und weiteren Abnehmern aufnehmen, um so die verbleibenden Arbeitsplätze langfristig zu erhalten und wieder zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen.

Ansprechpartner für die Presse:
FERRARO Group
Markus Frank 
Tel. 0171-8301114

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